Bindung und Bindungstheorien

Die Grundlage für eine sichere Bindung zu den Bezugspersonen wird im ersten Lebensjahr des Kindes gelegt. Viele Bindungsprozesse sind genetisch bedingt. Das bedeutet, ein Kind zeigt zunächst durch Weinen und Schreien, dass es sich nicht wohl fühlt und dass seine Bedürfnisse befriedigt werden müssen, damit es sich wieder wohl fühlt. Die Eltern handeln intuitiv, sprechen ruhig auf das Baby ein, streicheln und trösten es, stillen seinen Hunger und wechseln seine Windeln. So erfährt das Kind, dass es sich auf seine Bezugspersonen verlassen kann, entwickelt Vertrauen in sie und so nach und nach auch in sich selbst. Fühlt es sich sicher und geborgen, beginnt das Kind von sich aus seine Umwelt zu erkunden und wichtige Lernerfahrungen zu machen.

Diese Erkenntnisse sind vor allem wichtig, wenn Kinder unter drei Jahren nicht nur von Mutter oder Vater, sondern auch durch eine Tagespflegeperson oder in einer Krippe betreut werden.

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